Meine neuen Kommilitoninnen: Engel, Samariter und Teufel

Darf ich euch eigentlich meine neuen Kommilitoninnen und Lieblingskommilitoninnen vorstellen? Zugegeben, ich habe in dieser Woche bereits von den guten Ratschlägen zu schlechten Vorlesungen und auch der Arbeitsteilung im Tutorium berichtet, aber es gibt da noch vieles mehr. So sind meine Mit-Masterstudenten nicht nur gelegentlich Engel und Teufel, sondern können auch wahre Samariter sein.

So zum Beispiel Michael, mit dem Janine und ich vorhin in der Mensa waren. Michael wohnt nicht nur direkt gegenüber von mir, er hat sich auch um einen Platz beim gleichen Wohnheim des Göttinger Studentenwerkes beworben. Genau dieser Michael also, der sich am Dienstag noch als Teufel vorstellte, hat sich heute als Samariter verkauft, zumindest berichtete mir Janine davon. Seine gute Tat war es seinen Stundenlohn für ein Mathematiktutorium runter zu handeln! Richtig, runter zu handeln!

Da schließt man ein drei-jähriges wirtschaftswissenschaftliches Bachelorstudium ab, ist damit offiziell Akademiker zweiter Kasse, und handelt dann sein „Einstiegsgehalt“ runter? Micha, Micha, Micha … gut, du hast den Job ja eh nur bekommen weil du so sympathisch am Telefon klingst, aber es gibt dennoch Grenzen der Nächstenliebe! Übrigens hat die gute Studentin ein Erfolgshonorar in Aussicht gestellt, wenn sie ihre Prüfungen denn auch wirklich besteht, sie hat das mit der Nächstenliebe also verstanden!

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  • Ja ja, ich bin halt ein lieber und sozialer Typ. Solche Aktionen sind irgendwie symptomatisch für, ich wurde zu lieb erzogen ;-). Aber mit 8,50 € Stundenlohn hab ich 66 % Gehaltssteigerung zu meinem alten Job realisieren können. Trotzdem hat Norman recht, ist schon selten dämlich den eigenen Lohn nach unten zu verhandeln :-(. Nichts ist unmöglich…