Studentisches Einzelappartment in den Semesterferien als Ferienwohnung nutzen?

Studentenzimmer zur Ferienwohnung umfunktioniert

Eigentlich habe ich mit meinem Kellerzimmer im Studentenwohnheim ja großes Glück. Gerade um diese Jahreszeit ist es dort angenehm kühl, auch wenn es den halben Tag dunkel ist. Klar, im Hochhaus haben einige Wohngemeinschaften und Einzelappatments einen taumhaften Ausblick über die Stadt. Dafür sind dort im Sommer auch nette 30+ Grad in den Zimmern, aber so eine Sauna soll ja gesund sein. In meinem möblierten Appartment sind es maximal 25 Grad, auch im Hochsommer und der Ausblick ist zumindest im Winter nicht der schlechteste.

Nichtsdestotrotz trete ich heute die Flucht nach Berlin an. Obwohl das untervermieten unserer Einzelappartments eigentlich nur in Ausnahmen erlaubt ist und das umfunktionieren des Zimmers in eine Feienwohnung ganz und gar verboten ist, macht meine Übemieterin genau das. Seit nun schon einer Woche teilen sich zwei erwachsene Frauen und zwei Kinder das Appartment, inkl. Campingbett, Wäschegestell und jeder Menge Schuhe in Hausflur! Die Geräuschkulisse ist teilweise mit einem Marktplatz in Teheren zu vergleichen… nicht mit einer regulären Studentenwohnung in Göttingen

Wer jetzt aber glaubt, dass sich jemand beim Hausmeister oder der Wohnheimverwaltung beschwert hätte, irrt. Als ich gestern leise in der WHV nachfragte, erntete ich nur ungläubige Blicke. Die Vier wären zwar schon auf dem Gelände aufgefallen, aber es wäre doch unmöglich zusammen in der kleinen 15 Quadratmeter-Wohnung zu übernachten. Na, da würde ich aber das Gegenteil behaupten wollen.

Nun ja, ich bin dann also mal weg… ;-)

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Fotos von Christophs Geburtstagsparty in der ATW Heimkneipe

Was braucht man alles, um eine Geburtstagsparty zu feiern? Ein paar Freunde, ein paar Getränke, vielleicht etwas zum Knabbern und vor allem eine Location. Gut dass wir im Studentenwohnheim Albrecht-Thaer-Weg mit der Heimkneipe genau das passende im Angebot haben: Nicht nur gibt es einen großen Raum, auch eine Küche mit diversen großen Kühlschränken, eine große Theke und eine ordentliche Licht-, Musik- und Videoanlage hat unsere ATW-Heimkneipe zu bieten.

Gestern hat Christoph genau dieses Angebot genutzt um seinen Geburtstag nachzufeiern, obwohl der schon zwei Monate her ist. Wie dem auch sei, für Getränke wurde reichlich gesorgt, Chips und Erdnussflips wurden organisiert und viele viele Einladungen ausgesprochen. Natürlich war der ATW-Chef-Paparazzi auch mit eingeladen, schließlich sollte einer das bunte Treiben ja festhalten:


ATW Albrecht-Thaer-Weg Studentenwohnheim Heimkneipe in Goettingen Geburtstagsparty in der ATW Heimkneipe ATW Heimkneipe Geburtstagsparty

Noch mehr Fotos von Christophs Geburtstagsparty gibt es hier.

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Besuch vom Schrotthändler im Göttinger ATW: Weg mit den alten Studentenfahrrädern!

Man möchte es kaum glauben, im größten Göttinger Studentenwohnheim sammeln sich in einem Jahr über 100 damen- und herrenlose Fahrräder an. Total kaputt stehen gelassen, angeschlossen und vergessen oder lediglich abgestellt? Über die Gründe kann ich gar nicht so viel sagen, der Schrotthändler freute sich auf jeden Fall über einen vollen Laster.


Schrotthaendler holt alte Fahrraeder im ATW ab Schrotthaendler holt alte Fahrraeder im ATW ab Schrotthaendler holt alte Fahrraeder im ATW ab

Natürlich wurden die Fahrräder lange genug gelagert, wer also sein Rad vermisste, hatte mehrere Monate Zeit nachzufragen. Hier wurde wirklich nur Schrott abgeholt! Vor zwei Wochen haben wir die Räder übrigens noch entkernt: Zusammen mit dem Fahrradtutoren haben wir alles mögliche von den Fahrrädern abgeschraubt, was irgendwie noch nutzbar erschien.

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Studentische Selbstverwaltung nicht ohne studentische Selbstversorgung

Nervennahrung bei der Heimratssitzung im Göttinger Studentenwohnheim ATW

Heute Abend war es wieder so weit, die Heimratssitzung im Göttinger Studentenwohnheim Albrecht-Thaer-Weg stand auf dem Programm. Wie bereits bei der letzten Sitzung, lasse ich euch gerne hinter die Kulissen der studentischen Selbstverwaltung gucken. Wie man auf dem kleinen Bild oben links erkennen kann, gehört zu solch einer Veranstaltung auch die studentische Selbstversorgung: jede Menge Süssigkeiten, Chips und natürlich Getränke wurden demnach bereit gestellt, um für das, nun ja, leibliche Wohl der Studentenvertreter zu sorgen.

Dieses Angebot ist auch bitter notwendig, nicht weil sonst keine kommen würde, sondern weil die Heimratssitzungen mehr als nur “abend-füllend” sind. Zwar wird jedes Mal versprochen, die Heimratssitzung kurz zu gestalten – dieses Mal wurde sogar auf eine Pause verzichtet; nichtsdestotrotz dauerte es auch heute bis nach 23 Uhr. Wohl dem also, dass es bei der studentischen Selbstverwaltung auch eine studentische Selbstversorgung gibt, schließlich kann man bei solch langen Sitzungen jede Nervennahrung gebrauchen.

Ach, die tollen Sammelbilder aus der “längsten Praline der Welt” und den “Haselnusstafeln” waren auch gern gesehene Tauschobjekte ;-)

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Hausmeisterservice im Studentenwohnheim Albrecht-Thaer-Weg – besser geht es nicht!

Von wegen Servicewüste Deutschland, der Hausmeisterservice in den Göttinger Studentenwohnheimen kann sich sehen lassen. Schon das ganze Wochenende flackerte meine Badezimmerlampe, gestern Abend segnete sie dann auch wirklich das zeitliche. Licht aus im Bad, aber man kann auch mal im dunkeln Duschen ;-) Blöd nur, dass es keine normalen Lampen im Badezimmer sind, also gleich heute morgen in der Heimverwaltung um kurz vor Acht vorbei. Mal davon abgesehen, dass eigentlich keine Sprechzeit war, waren unsere Wohnheimverwalterinnen überaus nett und vor allem hilfreich:


So sieht Service aus: Lampe im Bad ausgetauscht

Anstatt mich also mit der alten, defekten Lampe zum Baumarkt zu schicken, bat man mich das Lampenproblem doch einfach ins Reparaturbuch einzutragen. Der Hausmeister würde sich dann bei Gelegenheit drum kümmern. So sieht Service aus! Das beste kommt aber noch, denn nach meinem kurzen Ausflug in die Bibliothek, der knapp eine Stunde dauerte, war die Lampe schon erneuert worden, leuchtet sogar noch heller als die alte Lampe. Besser geht es wohl nicht!

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Hinter den Kulissen des Studentenwohnheims Albrecht-Thaer-Weg

Hinter den Kulissen? Nein keine Sorge, ich habe weder die netten Damen in der Wohnheimsverwaltung, noch unsere Hausmeister beschattet, um jetzt exklusive Details auszuplaudern. Gestern Abend fand die zweite Heimratssitzung des Semesters statt und als aktueller “Hauseinheitssprecher” meines Aufgangs durfte ich natürlich auch dort erscheinen um am demokratischen Prozess der Selbstverwaltung teilzuhaben. Das praktische war dabei hauptsächlich das Stimmkärtchen bei vielen Gelegenheiten zu heben um somit meine Zustimmung, Ablehnung oder Enthaltung zu zeigen.

Um was ging es also? Zum Beispiel um die “Entlastung der Tutorien”, wobei es vorher eine Kassenprüfung gab um zu sehen, ob das vergangene Semester alles mit rechten Dingen zu ging. So wurde in der Tat jedes einzelne Tutorium mit den Worten “In der Kasse sollen sich so uns so viele Euro und Eurocent befinden, bei der Überprüfung waren auch so und so viele Euro und Eurocent vorhanden“. Wirklich spannend war das natürlich nicht, wobei es bei den Inventarlisten der Tutorien doch einiges zum Lachen gab.

So wurde bei der Inventur des Foto-Tutoriums festgestellt, dass zwei Videorekorder und eine Fernbedienung defekt sind. Was aber nur halb so schlimm ist, weil die defekte Fernbedienung zu einem der defekten Videorekordern gehört. Dafür wurden aber die Kochlöffel wieder gefunden, die letztes Semester noch fehlten. Kochlöffel im Foto-Tutorium? Wie dem auch sie, es folgten die Vergabe der neuen Tutorien und schließlich die Abstimmung über kommende Ausgaben, z.B. für die Anschaffung einer neuen Waschmaschine. Washcams wurden übrigens nicht diskutiert.

Fast hätte sich der Abend sogar doppelt gelohnt, denn meine Tischnachbarin hatte mir netter aber vollkommen zufälliger Weise einen orangen Kugelschreiber geliehen. Leider musste ich diesen nach der Heimratssitzung wieder abgeben, aber die nächste Sitzung kommt bestimmt. Ach ja, das wir schon gegen Mitternacht fertig waren, ist alles andere als selbstverständlich. Ich wurde am Wochenende noch vor gewarnt, das diese Veranstaltung im letzten Semester bis um Zwei Uhr nachts ging. Glück gehabt!

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Eine Webcam für die Waschräume im Studentenwohnheim

Webcam-im-Waschraum-Studentenwohnheim

Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber wie geil ist das denn: Im Göttinger Studentenwohnheim Kellnerweg gibt es eine Webcam im Waschraum. Nie mehr umsonst mit der schmutzigen Wäsche zum Waschraum laufen, nur um dann enttäuscht festzustellen, dass alle Waschmaschinen blockiert sind. Nie mehr zu früh zum Waschraum gehen, weil die Waschmaschine zwar 40 Minuten anzeigt und dann doch 45 Minuten braucht. Und vor allem könnte man so endlich denjenigen finden, der immer die frisch gewaschenen Klamotten klaut.

Zugegeben, letzteres ist mir noch nicht passiert. Eher das Gegenteil, denn obwohl normaler Weise meine Socken traditionell in Trockner oder Waschmaschine verloren gehen, haben sich hier im ATW-Studentenwohnheim meine Socken schon mal im Trockner vermehrt. Ganz klar, so eine Webcam könnten wir auch für die Waschräume in unserem Studentenwohnheim gebrauchen.

Übrigens ist diese Idee gar nicht so revolutionär, schließlich blickte die erste Webcam auf eine Kaffeemaschine. Wie dem auch sei, ich gehe jetzt mal gucken, ob ich denn eine freie Waschmaschine im ATW finde ;-)

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