Ein paar Dinge, die den Aufenthalt in der Bibliothek erträglich machen.

Ausflüge in die Bibliothek gehören zum Studium einfach dazu. Es gibt wohl nur wenige Studenten, die dem Widersprechen würden. Wo die Meinungen jedoch auseinander gehen, ist die Frage, was man als Student zum Arbeiten in der Bibliothek braucht? Das Bild hier gibt einen recht guten Überblick über ein paar wichtige Utensilien, die bei keinem Bibliotheksbesuch fehlen dürfen.


Was Studenten in der Bibliothek zum Arbeiten brauchen

Ganz wichtig natürlich das Handy, denn man darf ja nicht vollständig von der Aussenwelt abgeschottet sein. Außerdem eignet es sich wunderbar um sich vom Arbeiten abzulenken, denn SMS tippen sich ja recht schnell. Außerdem kann man mit den Handy gut die nächste Kaffee- oder Mensapause organisieren. Süßigkeiten ohne Ende sind als Nervennahrung nicht nur erlaubt, sondern manchmal auch bitter nötig. Nicht jedes Fach ist so unfassbar spannend wie Wirtschafts- und Sozialgeschichte ;-)

Ans fließende Arbeiten wurde bisher gar nicht gedacht, also lasst mich noch schnell auf die verschiedenen Haftnotizen als verschiedenfarbige Fähnchen hinweisen. Mit denen lassen sich interessante oder wichtige Passagen im Text oder wichtige Informationen aus den Präsentationsfolien wunderbar markieren und wieder finden. Die Fähnchen von O2 gibt es übrigens kostenlos jedes Semester in den Wundertüten.

Blätter? Blog? Laptop? Marker? Stifte? Jaja, die kann man auch gut gebrauchen, aber dazu später mehr.

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Kaum hat das Semester begonnen, ist die relevante Literatur schon aus der Bibliothek verschwunden. Willkommen zurück in Göttingen.

Die Zeiten, in denen man um 9:30 Uhr schon keinen Platz mehr in der Bereichsbibliothek der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Uni Göttingen bekommt, scheinen vorbei zu sein! Während man sich zum Semesterende und den ersten Ferienwochen schon ziemlich früh in die BBWISO bewegen muss, um überhaupt noch einen freien Platz zu bekommen, ist hier heute noch quasi frei Auswahl. Jaja, das Semester hat jetzt auch in Göttingen wieder angefangen.

Ganz genau hat es eigentlich schon letzte Woche angefangen, aber erstens hatte ich da noch mein Praktikum in Hamburg und zweitens beginnen die meisten Veranstaltungen in Göttingen erst in der zweiten Woche … so sitze ich hier also um halb 10 in der Bibliothek. Nicht zur Feier des Tages, ist ja irgendwie doch Semesterbeginn. Nein, meine Seminare und Vorlesungen wollen ja irgendwie vorbereitet werden: Stichwort Pflichtlektüre.


fehlende Praesenzbestaende in der Goettinger BBWISO

Komisch finde ich allerdings, dass trotz der frühen Uhrzeit eines der relevanten Werke schon von seinem Platz verschwunden war. Jaja, die Industrielle Revolution steht in einem meiner Seminare auf dem Programm. Eines der Standardwerke ist eben jene “Oxford Encyclopedia of Economic History“, blöd nur, dass der relevante Artikel gerade im Dritten und damit fehlenden Band ist.

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Flyer, Notizen und Plakate vom Campus der Universität Teil 1

An den schwarzen Brettern, an Wänden und auf Tischen in deutschen Universitäten finden sich so manch interessante Flyer, Notizen oder Plakate. Normalerweise mache ich von den skurrilsten oder witzigsten gleich ein Foto. Leider habe ich es bisher versäumt, diese auch mit euch zu teilen. Das ändert sich hiermit:


Warnung vor der Benutzung von Plastikchips als Ersatz für Ein-Euro-Stuecke in Schliessfaechern

Dieses gelbe Plakat hängt in der Bibliothek der Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und warnt vor der Nutzung von Plastikchips in Schließfächern. Diese würden in den Schließfächer angeblich nicht funktionieren und diese obendrein auch noch kaputt machen. Viel lustiger sind aber die handschriftlichen Kommentare drauf. Einfach mal drauf klicken und Spaß haben.

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Das Chaos nimmt seinen lauf: ein kurzes Wochenende in Göttingen

Wie war noch gleich der Plan? Am Freitag gleich nach der Arbeit nach Göttingen fahren, mit Michael, Alla und André weggehen. Dann Samstag mit den Inline-Skates und einem Buch aus der SUB zurück nach Hamburg fahren.

Kurz nach der Mittagspause ruft mein Lieblingskommilitone dann an, weil Alla und André spontan zum Essen bei ihren Eltern eingeladen waren. Hatte mich Alla nicht gestern noch zur Fahrt nach Göttingen überredet? Jetzt gab es aber kein Zurück mehr, fahre doch nicht mit einer leeren Tasche zur Arbeit, nur um sie Abends wieder leer mit zu nehmen!

Natürlich hat sich in Göttingen nichts spontanes ergeben, sind ja Semesterferien in Göttingen und alle anderen machen Praktika, Urlaub oder sind aus irgendeinem anderen Grund nicht da. Wenigstens zum Fussball wieder zurück in Hamburg, war dann die samstagmorgendliche Devise: Sachen packen, zur Bibliothek und dann zum Zug. Das mit der Bibliothek verlief allerdings alles andere als geplant, ich konnte das Buch partout nicht finden. Was im übrigen nicht an mir lag, es stand zumindest nicht an seinem designierten Platz. Na gut, ein Suchauftrag ausgefüllt, dann bekomme ich es hoffentlich beim nächsten Besuch in Göttingen.

Die nächsten vier Stunden verbringe ich dann wieder damit, im Metronom die Zeit totzuschlagen. Nicht sonderlich ergiebig also, dieser Ausflug nach Göttingen. Bei meinem Lieblingsbruder zu Hause muss ich dann auch noch feststellen, dass ich mein Netzteil vom MacBook in Göttingen vergessen habe. Klasse! Ich weiß schon was ich nächsten Freitag mache!

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Fazit aus der ersten Woche Praktikum in Hamburg

Jetzt war mal wieder eine Woche quasi komplette Funkstille hier, aber ich musste ja auch erst Mal in Hamburg ankommen. Das Praktikum ging am Montag los, meine beiden Versandkisten durfte ich erst am Donnerstag abholen und seit Samstag habe ich ein Regal für alle meine Sachen. Jetzt können die nächsten sieben Wochen Praktikum in Hamburg ja kommen.

Das Praktikum startete übrigens schon am Montag mit 100 Prozent, wenn man mal vom kurzen Vorstellen und dem Einarbeiten in ältere Publikationen sowie die aktuellen Projekte absieht. In der vergangenen Woche dufte ich unter anderem diverse Recherchen für die Agentur durchführen, Literaturlisten erstellen und aus verschiedenen Bibliotheken in Hamburg organisieren und auch im Hamburger Staatsarchiv bin ich schon gewesen.

An vier von fünf Tagen war ich also für die Agentur in Hamburg unterwegs, ich denke damit habe ich meinen Touristenstatus wohl verloren. Viel besser war aber der Besuch auf dem Hamburger Campus, denn mit der Suche nach dem Besuch der Staats- und Universitätsbibliothek und der Slawistik im “Phil-Turm” habe ich also meine “Erstsemestereinführung” auch an der Universität Hamburgs bekommen.

Das Praktikum verläuft bisher also klasse, es ist abwechslungsreich, spannend und verspricht selbiges Niveau auch weiterhin zu halten. Damit soll auch erst mal das Zwischenfazit abgeschlossen sein. Mit ein bisschen Glück schaffe ich es, diese Woche ein paar Geschichten aus Hamburg zu berichten.

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So kann die nächste Hausarbeit kommen: 400 Anschläge pro Minute.

64 Wörter kann ich pro Minute tippen

Dass man fürs Studium heutzutage einen Computer braucht, ist fast unumgänglich. Bücherrecherche in der Bibliothek, Erstellen von Referaten, Mitschreiben in Seminaren und Vorlesungen und nicht zuletzt das Schreiben von Hausarbeiten gehören zum studentischen Alltag untrennbar dazu, wie das Essen in der Mensa. Jedoch reicht es nicht einen Laptop oder PC zu haben, man sollte ihn auch bedienen können und dabei ist hauptsächlich das Tippen, also Schreiben können, gemeint.

Wie schnell tippe ich eigentlich?” oder “Wie viele Anschläge/Wörter schaffe ich pro Minute?” Diese Frage kann ab jetzt leicht beantwortet werden. Mein Ergebnis könnt ihr oben lesen, aber was bedeutet das eigentlich?

MrOrange hat genau 400 Anschläge pro Minute geschafft und dabei 64 Wörter korrekt und 2 Wörter inkorrekt eingetippt. Gar nicht mal so schlecht. Wobei das, um bei der Wahrheit zu bleiben, mein Zweiter Versuch war. Michael hat mich mitten im Ersten Versuch angerufen um unseren heutigen Besuch in der Mensa abzusagen. Du willst den Test gerne selbst machen: schnell-schreiben.de

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Ist das hier die 14-Uhr-Schlange der WISO Bibliothek?

Aus der Reihe “Tipps und Tricks für besonders schlaue Studenten” präsentiere ich euch heute: “Bücherausleihen übers Wochenende”. Das geht wunderbar und ist vor allem bei Präsenzbeständen eine tolle Sache. Das Angebot zur Wochenendausleihe in der Bereichsbibliothek für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Göttinger Universität geht von Freitag 14 Uhr bis Montag um 12 Uhr.

In der Theorie heißt das, dass man ab Freitag 14 Uhr einen kleinen weißten Zettel mit maximal fünf Signaturen beschmieren und diesen unter Vorlage des gültigen Studentenausweises gegen die eingetragenen Bücher tauschen darf. In der Praxis ignorieren die meisten Studenten zwei Dinge, erstens “ab” und zweitens “14 Uhr”. Auch MrOrange wollte heute besonders schlau sein und ging mit seinen drei Büchern schon 10 vor 14 Uhr zum Schalter.

Eigentlich hätte es mich schon wundern sollen, dass noch gar keine weißen Ausleihzettel bereitgelegt wurden. Erst auf Nachfrage und mit dem Hinweis, dass die Wochenendausleiher erst ab 14 Uhr möglich sei, wurden diese ausgereicht. Es kam natürlich wie es kommen musste und schon 5 vor 14 Uhr war die Zahl der wartenden oder bereits ausleihzettelausfüllenden Studenten zweistellig geworden.

Gut, dass ich da schon an Dritter Stelle wartete, denn kürzer wurde die Schlange jetzt nicht mehr. Eine vorbeigehende Studentin, sie hatte ihre Bücher schon hinter der Theke bereitlegen lassen, konnte nur noch ernüchternd und kopfschüttelnd “Ist das die 14-Uhr-Schlange?” fragen. So machen das halt besonders schlaue Studenten. Egal ob es in 15 Minuten gar keine Schlange geben würde, ab 14 Uhr ist ab 14 Uhr oder eben 10 vor!

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