17 Minuten auf die S-Bahn warten im Hamburger Berufsverkehr?

Seit vier Wochen bin ich jetzt in Hamburg und nehme morgens an für sich die gleiche Bahn. Das heißt, eine der Bahnen zwischen 8:16 und 8:36 Uhr, denn irgendwie schaffe ich es nicht konstant zum Bahnhof zu kommen.

Woran das genau liegt, kann ich gar nicht sagen. Trotzdem verpasse ich die Bahn jeden Morgen wieder. Die nächste Bahn kommt dann auch meist vier bis fünf Minuten später. Meistens … heute Morgen standen tatsächlich 17 Minuten Wartezeit an der Anzeige. Ach, nachdem ich vor ein paar Tagen noch kommentierte von der HVV kaum bis gar nicht kontrolliert zu werden, hatte ich eben wieder das seltene Vergnügen.


17 Minuten Wartezeit auf eine S-Bahn um 8:20 Uhr morgens?

Langsam wäre es wohl an der Zeit, sich eine neue Handycam zu organisieren. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann man die Ergebnisse wohl vergessen. Auf dem Foto erkennt man jedenfalls nichts. Egal, die Bahn kam dann doch nach vier Minuten.

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Zwei Wochenenden in Göttingen hintereinander … da war ja noch was.

War ich letztes Wochenende nicht schon mal in Göttingen? Ist Göttingen denn wirklich die zwei Mal vier Stunden Fahrt mit dem Metronom wert? Nun ja, die Antwort ist ein bestimmtes und eindeutiges “JAIN“.

Der Plan am vergangenen Wochenende war ja, mit Alla, André und Michael einen Ostdeutsch-Russischen-Abend zu machen. Mit Pelmeni, lauter anderem russischen Essen und eben Vodka. Wie geschrieben wurde ich da jedoch versetzt und habe obendrein noch mein Lapotopnetzteil vergessen.

Die zwei Mal vier Stunden Fahrt mit dem Metronom von Hamburg nach Göttingen waren es dieses Mal wert. Habe mein vergessenes Laptopnetzteil abgeholt und war tatsächlich zum Ostdeutsch-Russischen-Abend eingeladen. Neben dem typischen russischen Getränken und Speisen gab es übrigens auch Pizza. Aus Mangel eines richtigen Ofens allerdings aus der Pfanne. Schmeckt übrigens ganz lecker, vor allem wenn man auf krosse gold-braun-schwarze Pizzaböden steht :)

So, und jetzt wieder vier Stunden in den Metronom setzen…

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Das Chaos nimmt seinen lauf: ein kurzes Wochenende in Göttingen

Wie war noch gleich der Plan? Am Freitag gleich nach der Arbeit nach Göttingen fahren, mit Michael, Alla und André weggehen. Dann Samstag mit den Inline-Skates und einem Buch aus der SUB zurück nach Hamburg fahren.

Kurz nach der Mittagspause ruft mein Lieblingskommilitone dann an, weil Alla und André spontan zum Essen bei ihren Eltern eingeladen waren. Hatte mich Alla nicht gestern noch zur Fahrt nach Göttingen überredet? Jetzt gab es aber kein Zurück mehr, fahre doch nicht mit einer leeren Tasche zur Arbeit, nur um sie Abends wieder leer mit zu nehmen!

Natürlich hat sich in Göttingen nichts spontanes ergeben, sind ja Semesterferien in Göttingen und alle anderen machen Praktika, Urlaub oder sind aus irgendeinem anderen Grund nicht da. Wenigstens zum Fussball wieder zurück in Hamburg, war dann die samstagmorgendliche Devise: Sachen packen, zur Bibliothek und dann zum Zug. Das mit der Bibliothek verlief allerdings alles andere als geplant, ich konnte das Buch partout nicht finden. Was im übrigen nicht an mir lag, es stand zumindest nicht an seinem designierten Platz. Na gut, ein Suchauftrag ausgefüllt, dann bekomme ich es hoffentlich beim nächsten Besuch in Göttingen.

Die nächsten vier Stunden verbringe ich dann wieder damit, im Metronom die Zeit totzuschlagen. Nicht sonderlich ergiebig also, dieser Ausflug nach Göttingen. Bei meinem Lieblingsbruder zu Hause muss ich dann auch noch feststellen, dass ich mein Netzteil vom MacBook in Göttingen vergessen habe. Klasse! Ich weiß schon was ich nächsten Freitag mache!

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Sonntags dem Metronom-Fußball-Express von Göttingen nach Hamburg

Ob das so eine gute Idee war, am Sonntag mit dem Metronom von Göttingen nach Hamburg zu fahren? In Göttingen rechtzeitig am Hauptbahnhof sein, in den Zug einsteigen und einen Sitzplatz mit Tisch suchen – das verlief so einfach und umspektakulär wie das so verlaufen kann. Die Fahrt verbrachte ich mit dem Lesen von ein paar Texten, die ich mir vorbeugend eingepackt hatte. Steckdosen gibt es im Metronom ja nicht!

Wirklich unterhaltend sollte es erst in Uelzen werden, wobei die Vorzeichen schon in Hannover absehbar waren. Eine Hand voll Fans vom Hamburg SV standen nämlich dort auf dem Bahnhof. Bis Uelzen wiederholte sich dieses Bild an jedem Bahnhof erneut und spätestens auf dem Hundertwasserbahnhof war die Sache klar: die Weiterfahrt nach Hamburg würde interessant werden, denn inmitten von ein paar Hundert Hamburgfans wartete auch MrOrange auf den Zug in die Hansestadt. Wagen zwei sollte das gröbste vermeiden, vorne und etwa ein Wagen entfernt vom größeren Teil der Fußballfans.

Hm, ein Sixpack Becks, diverse Becks Lemon, ihr wisst schon Mädchenbier, und dann eine Flasche mit Orangensaft? Wohl kaum, dem verzogenen Gesicht der jungen Dame nach dem ersten Schluck und dem Kommentar “Ui, gute Mischung” zu urteilen. Wie dem auch sei, es kam wie es kommen musste und es gesellten sich zwei Hamburgerinnen, offensichtlich bewaffnet mit ausreichend flüssigem Proviant, an den Vierer mit Tisch, den ich in Beschlag genommen hatte. Einer fehlte noch, ob sie sich trotzdem an den Tisch setzen dürften, fragten sie mich.

Kein Problem, bin ja gar nicht so. Der noch fehlende Begleiter der beiden stieg etwas später ein, wobei das ganze ein paar Mal per Handy besprochen werden musste. Schließlich ist der Zug lang und Wagen zwei nur schwer zu finden. Wie er denn die beiden im vollen Wagen finden solle, wurde anscheinend durchs Telefon gefragt, zumindest der Antwort nach urteilend: “Ganz einfach, wir sitzen beim Holländer!“.

Die Fahrt wurde dann doch ganz lustig, die drei waren nämlich äußerst kommunikativ und auch wenn sie mir kein Bier angeboten hatten, verkniffen sie sich wenigstens sämtliche Orangewitze, die man von Fußballfans so gewöhnt ist. Es bleibt also festzuhalten, dass Hamburgfans durchaus zivilisiert zu Spielen reisen können, bin da ja schon so einiges von Fahrten mit einem voller Fußballfans gefülltem Zug gewöhnt.

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Nie wieder ohne Platzreservierung in Stoßzeitenzügen!

Aus der Reihe “Fahre mit der Deutschen Bahn und du erlebst was” kann ich auch heute mal wieder etwas berichten. Um 11:37 Uhr ging meine Reise los, vom Berliner Hauptbahnhof in Richtung Göttingen. Kaum das ich mir einen nicht reservierten Platz gesucht und häuslich eingerichtet hatte, standen zwei ältere Damen vor meinem Platz, mittig am Fenster, und deuteten an, genau diesen Zweier reserviert zu haben. Hm, das Schild über den Sitzen zeigte nichts an, jedoch waren die Sitzplatzkarten, die die beiden auf ihren Tickets stehen hatte authentisch. Ist ja nicht so als wären keine freien Plätze im Abteil. Also gleich noch mal umgezogen.

Der neue Platz hatte zwar nur noch ein Viertelfenster, aber ich wollte ja eh meine Literaturliste fürs Studium abarbeiten. Bis Braunschweig ging das auch ganz gut. Kaum das wir aber losgefahren sind, werde ich erneut aufgefordert die Plätze frei zu machen. Dieses Mal mal bestätigt der Blick auf die Sitzplatzreservierungsanzeige die Forderung des älteren Herren und so suchte ich mir abermals einen neuen Platz. Mittlerweile sind aber alle Zweier mit Fenster belegt … kaum das ich mich aber hingesetzt und eingerichtet habe, steht der ältere Herr wieder auf und setzt sich zum Rest seiner Reisegruppe an den Vierer mit Tisch. Netterweise “bot” er mir meinen alten Sitzplatz gleich wieder an. Eine knappe Stunde sind es noch bis Göttingen, aber wir halten ja noch mal in Hildesheim. Mal sehen was dann passiert?

Es ist nichts mehr passiert und ich bin gut zu Hause angekommen…

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Bahnticket verlegt: Gestrandet in Berlin?

Eigentlich wollte ich ja jetzt im Berliner Hauptbahnhof in den ICE nach Göttingen einsteigen. Dumm nur, das ich mir eine richtige Fahrkarte gekauft habe, denn im Gegensatz zum Online-Ticket für Fronleichnam, welches ich mir jederzeit neu ausdrucken könnte, habe ich meine Fahrkarte für die heutige Fahrt auf meinem Schreibtisch liegen gelassen. Da liegt der Fahrschein nun und hilft mir rein gar nichts, dabei hatte ich extra 3,50 € für ein ordentliches Ticket bezahlt …

Das Spielchen hatte ich vor vier Wochen doch schon mal! Nur das ich damals mein Ticket doch noch gefunden hatte. Was also nun? Gestrandet bin ich aber dann doch nicht, denn die nette Dame an der Telefon-Hotline der Bahn hat mir genau erklärt, wie ich doch noch nach Göttingen komme: Wohl dem das ich das Bahnticket über das Internet gekauft habe, denn somit habe ich sowohl eine Bestätigungse-mail, als auch eine Bestellnummer. Mit beiden Dokumenten darf ich mich nachher an den Schaffner wenden, der mir dann eine Fahrpreisnacherhebung ausstellen wird, über die normalen 69 €. Eben jene Fahrpreisnacherhebung und mein originales Ticket soll ich dann an die Deutsche Bahn schicken damit beides verrechnet werden kann.

Was kostet der Spaß also? Nun, zum einen den Anruf bei der Bahn und zum anderen die Briefmarke um die Unterlagen zurück zur Bahn zu schicken. Übrigens hat das vergessene Ticket auch etwas Gutes, denn ich hatte mir gemerkt, das ich um 11:30 Uhr mit dem ICE fahre, während mein Ticket eigentlich für den Zug um 19:37 Uhr ausgestellt ist. Jetzt bin ich zwar nicht in Berlin gestrandet, habe aber doch acht Stunden “gewonnen”.

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Fronleichnam in Berlin oder alternative Verwendung eines DB-Online-Tickets?

Eigentlich wollte ich ja nur ein Rückfahrtticket für das verlängerte Wochenende vom 1. Mai haben. Ein Mal Berlin – Göttingen für 29 € mit einem ICE, ob morgens, mittags oder abends wäre mir ja sogar egal gewesen! Blöd ist nur, das ich mich anscheinend massiv verklickt habe und eben feststellte, dass ich offenbar ein Ticket für den 26. Mai gekauft habe …

Die 3,50 € für die postalische Zustellung eines richtigen Tickets habe ich natürlich auch sparen wollen und deshalb ein Online-Ticket gekauft. Dieses ist nur in Verbindung mit meiner EC-Karte gültig. Da werde ich wohl dieses besagte Wochenende in Berlin verbringen müssen oder hat wer eine kreative Idee das Ticket doch noch anderweitig loszuwerden?

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