Auch das machen Praktikanten: Überweisungsträger bei der Bank abgeben!

Liebe Kollegen,

ihr habt es ja nicht anders gewollt: dieser Beitrag ist nur für euch!

Grüße
Der Herr Praktikant

Ob ich heute noch ein einer Filiale der HASPA vorbei kommen würde“, frage mich eine Kollegin im Büro. “Ja!” lautete da die einfache Antwort, schließlich wollte ich ja heute eine Bibliothekentour (jede Menge Bücher in jede Menge verschiedene Bibliothek zurückbringen) durch Hamburg machen. Super, dann könnte ich ja gleich eine Überweisung mitnehmen!

Überweisung? Ich kann mich partout nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Überweisungsträger benutzt habe, wofür gibt es denn Online Banking? Hatte nicht schon mein erste Bankkonto eben jene Möglichkeit, Bankgeschäfte Online abzuwickeln? Und selbst die großen Zweifler sollten langsam überzeigt sein. Hat die berliner Schwester der HASPA doch grade erst einen Preis für Online Banking erhalten.


Ueberweisung in der Bank abgeben

Dummerweise dachte ich mir diesen Teil nicht nur, ich sprach es auch mitten im Büro aus. Dies führte natürlich zu einiger Erheiterung bei den lieben Kollegen und einer detaillierten Beschreibung, wie denn ein Überweisungsträger in der Bank abgeben werden müsste. Nun gut, wieder was dazu gelernt!

Ist aber schon vorteilhaft, dass die Hamburger Sparkasse so lustige Überweisungseinwurfmodule in ihren Filialen stehen hat, so ganz unauffällig neben dem Schalter! So unauffällig, dass ich beinahe hätte fragen müssen, wo ich denn nun den Überweisungsträger abgeben könnte :)

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17 Minuten auf die S-Bahn warten im Hamburger Berufsverkehr?

Seit vier Wochen bin ich jetzt in Hamburg und nehme morgens an für sich die gleiche Bahn. Das heißt, eine der Bahnen zwischen 8:16 und 8:36 Uhr, denn irgendwie schaffe ich es nicht konstant zum Bahnhof zu kommen.

Woran das genau liegt, kann ich gar nicht sagen. Trotzdem verpasse ich die Bahn jeden Morgen wieder. Die nächste Bahn kommt dann auch meist vier bis fünf Minuten später. Meistens … heute Morgen standen tatsächlich 17 Minuten Wartezeit an der Anzeige. Ach, nachdem ich vor ein paar Tagen noch kommentierte von der HVV kaum bis gar nicht kontrolliert zu werden, hatte ich eben wieder das seltene Vergnügen.


17 Minuten Wartezeit auf eine S-Bahn um 8:20 Uhr morgens?

Langsam wäre es wohl an der Zeit, sich eine neue Handycam zu organisieren. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann man die Ergebnisse wohl vergessen. Auf dem Foto erkennt man jedenfalls nichts. Egal, die Bahn kam dann doch nach vier Minuten.

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Live aus dem Hamburger Staatsarchiv: Äh, Herr Lippert, Sie sind ja noch da.

Vor ein paar Wochen schrieb ich noch, dass mich meine Praktikums-Agentur für History Marketing ruhig öfter ins Hamburger Staatsarchiv schicken können. Gesagt, gebloggt, getan. Das heißt, ungelesen ist das in der Agentur nicht geblieben. Über einen Mangel an Ausflügen ins Archiv des Stadtstaates Hamburg kann ich mich jedenfalls nicht beklagen.

So oft bin ich dort mittlerweile zu Gast gewesen, dass sich die Betreuer im Lesesaal schon meinen Nachnamen gemerkt haben. Eben wollte ich mich in die Mittagspause verabschieden, gehe in den Garderobenraum und leere mein Schließfach. Kaum habe ich meine Sachen zusammengepackt, schallt es unsicher in den Raum hinein: “Herr Lippert, sind sie noch da?

Ja, bin ich!“, konnte ich dem nur noch entgegnen und hinter der letzten Reihe Schließschränke hervorgucken. “Gut, ich habe Ihre Akten mit den verkürzten Schutzfristen bekommen, wenn Sie wollen können Sie sie gleich einsehen!” Ganz schön nett der Service hier, eigentlich gibt es die Akten erst nach dem Mittag.

Die Akten müssen aber erstmal warten. Ich bin mit Steffi zum Mittag verabredet und muss danach noch mal in der Agentur vorbei … kann man nichts machen.

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Zwei Wochenenden in Göttingen hintereinander … da war ja noch was.

War ich letztes Wochenende nicht schon mal in Göttingen? Ist Göttingen denn wirklich die zwei Mal vier Stunden Fahrt mit dem Metronom wert? Nun ja, die Antwort ist ein bestimmtes und eindeutiges “JAIN“.

Der Plan am vergangenen Wochenende war ja, mit Alla, André und Michael einen Ostdeutsch-Russischen-Abend zu machen. Mit Pelmeni, lauter anderem russischen Essen und eben Vodka. Wie geschrieben wurde ich da jedoch versetzt und habe obendrein noch mein Lapotopnetzteil vergessen.

Die zwei Mal vier Stunden Fahrt mit dem Metronom von Hamburg nach Göttingen waren es dieses Mal wert. Habe mein vergessenes Laptopnetzteil abgeholt und war tatsächlich zum Ostdeutsch-Russischen-Abend eingeladen. Neben dem typischen russischen Getränken und Speisen gab es übrigens auch Pizza. Aus Mangel eines richtigen Ofens allerdings aus der Pfanne. Schmeckt übrigens ganz lecker, vor allem wenn man auf krosse gold-braun-schwarze Pizzaböden steht :)

So, und jetzt wieder vier Stunden in den Metronom setzen…

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Flyer, Notizen und Plakate vom Campus der Universität Teil 1

An den schwarzen Brettern, an Wänden und auf Tischen in deutschen Universitäten finden sich so manch interessante Flyer, Notizen oder Plakate. Normalerweise mache ich von den skurrilsten oder witzigsten gleich ein Foto. Leider habe ich es bisher versäumt, diese auch mit euch zu teilen. Das ändert sich hiermit:


Warnung vor der Benutzung von Plastikchips als Ersatz für Ein-Euro-Stuecke in Schliessfaechern

Dieses gelbe Plakat hängt in der Bibliothek der Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und warnt vor der Nutzung von Plastikchips in Schließfächern. Diese würden in den Schließfächer angeblich nicht funktionieren und diese obendrein auch noch kaputt machen. Viel lustiger sind aber die handschriftlichen Kommentare drauf. Einfach mal drauf klicken und Spaß haben.

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Nicht ohne meine Versandkisten. Mit der Deutschen Post erlebt man was!

Wie war das noch gleich mit den zwei Mal 18 Kilo Versandgut und der Deutschen Post? Eigentlich doch ganz gut durchdacht:

Meine 36 Kilo Versandgut, welche in zwei großen gelben Postkisten untergebracht sind, kosteten übrigens 19,80 €. Das ist wiederum weit aus günstiger ist, als sich einen Mietwagen für den Umzug zu nehmen bzw. weit aus bequemer, als sie heute Nachmittag im Metronom mit zu nehmen. Ausserdem bringt der Postbote die Kisten bis zu meinem Lieblingsbruder an die Wohnungstür, so dass ich die wenigstens nicht in die vierte Etage tragen muss. Zumindest hoffe ich das ;-)


zwei große gelbe Post-Versandkisten

Meine Kisten sind also angekommen, aber nicht so einfach wie geplant: Das mit dem “bis an die Wohnungstür” liefern klappte überhaupt nicht. Angeblich war der Postbote ja bereits Montagmittag bei meinem Lieblingsbruder vergeblich klingeln. Kurios, denn sowohl mein Lieblingsbruder als auch sein Mitbewohner waren zu Hause und hörten nichts. Wahrscheinlich hatten Heinzelmännchen die Kabel der Funkklingel durchgeschnitten und versteckt. Na gut, der Postbote wollte sich wohl nicht mit den zwei Kisten in den vierten Stock plagen.

Selbstabholen war also angesagt, wobei das bei Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr schon mal schwierig werden kann. Vor allem, wenn man tagsüber selbst arbeiten muss. Gut das mein Lieblingsbruder am Donnerstag frei hatte und so die Kisten mit dem Auto abholen konnte. Aber auch hier wieder Pustekuchen. Der Postmitarbeiter wollte ihm meine Versandkisten nicht rausgeben, mit dem Hinweis, die Kisten wären Eigentum der Post und er möge den Inhalt umpacken und die originalen Kisten bitte dalassen.

Au Mann, nach seinem Anruf war ich echt auf 180! Was für eine Frechheit ist das denn? Habe ich nicht extra in Göttingen nachgefragt gehabt, ob ich die Postversandkisten privat verschicken darf? Wurde mir nicht zugesagt, dass dies überhaupt kein Problem sei, solange ich nur einen Weg finden würde, die Kisten ordentlich zu verschließen?

Also früher Feierabend machen, mit dem Auto zum Baumarkt fahren, drei Umzugskartons kaufen und danach bei der Post vorbei. Die Kisten und mein Lieblingsbruder durften aber erst Mal im Auto warten, denn so einfach wollte ich es der Post dann auch nicht machen. 10 Minuten vor 18 Uhr war ich dann am Schalter, im Hintergrund eine immer länger werdende typische Schlange. Der Postmitarbeiter holte die Kisten auch anstandslos nach vorne um mir dann auch zu sagen, dass ich die Kisten selbst nicht mitnehmen werden dürfte.

Nach einer doch etwas längeren Diskussion, die sich um falsche Auskünfte durch Mitarbeiter der Deuschten Post, dreist-faule Fahrer und eine generell schlechte Informationspolitik drehten und meiner noch dreisteren Aussage, mich nicht ohne meinen Kisten vom Verkaufsschalter wegzubewegen, gab der Postmensch dann doch nach.

Mit der Post erlebt man was, aber noch mal werde ich die Deutsche Post oder DHL für Grosssendungen garantiert nicht benutzen, den Spaß mache ich kein zweites Mal mit!

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Das Chaos nimmt seinen lauf: ein kurzes Wochenende in Göttingen

Wie war noch gleich der Plan? Am Freitag gleich nach der Arbeit nach Göttingen fahren, mit Michael, Alla und André weggehen. Dann Samstag mit den Inline-Skates und einem Buch aus der SUB zurück nach Hamburg fahren.

Kurz nach der Mittagspause ruft mein Lieblingskommilitone dann an, weil Alla und André spontan zum Essen bei ihren Eltern eingeladen waren. Hatte mich Alla nicht gestern noch zur Fahrt nach Göttingen überredet? Jetzt gab es aber kein Zurück mehr, fahre doch nicht mit einer leeren Tasche zur Arbeit, nur um sie Abends wieder leer mit zu nehmen!

Natürlich hat sich in Göttingen nichts spontanes ergeben, sind ja Semesterferien in Göttingen und alle anderen machen Praktika, Urlaub oder sind aus irgendeinem anderen Grund nicht da. Wenigstens zum Fussball wieder zurück in Hamburg, war dann die samstagmorgendliche Devise: Sachen packen, zur Bibliothek und dann zum Zug. Das mit der Bibliothek verlief allerdings alles andere als geplant, ich konnte das Buch partout nicht finden. Was im übrigen nicht an mir lag, es stand zumindest nicht an seinem designierten Platz. Na gut, ein Suchauftrag ausgefüllt, dann bekomme ich es hoffentlich beim nächsten Besuch in Göttingen.

Die nächsten vier Stunden verbringe ich dann wieder damit, im Metronom die Zeit totzuschlagen. Nicht sonderlich ergiebig also, dieser Ausflug nach Göttingen. Bei meinem Lieblingsbruder zu Hause muss ich dann auch noch feststellen, dass ich mein Netzteil vom MacBook in Göttingen vergessen habe. Klasse! Ich weiß schon was ich nächsten Freitag mache!

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