Auch das machen Praktikanten: Überweisungsträger bei der Bank abgeben!

Liebe Kollegen,

ihr habt es ja nicht anders gewollt: dieser Beitrag ist nur für euch!

Grüße
Der Herr Praktikant

Ob ich heute noch ein einer Filiale der HASPA vorbei kommen würde“, frage mich eine Kollegin im Büro. “Ja!” lautete da die einfache Antwort, schließlich wollte ich ja heute eine Bibliothekentour (jede Menge Bücher in jede Menge verschiedene Bibliothek zurückbringen) durch Hamburg machen. Super, dann könnte ich ja gleich eine Überweisung mitnehmen!

Überweisung? Ich kann mich partout nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Überweisungsträger benutzt habe, wofür gibt es denn Online Banking? Hatte nicht schon mein erste Bankkonto eben jene Möglichkeit, Bankgeschäfte Online abzuwickeln? Und selbst die großen Zweifler sollten langsam überzeigt sein. Hat die berliner Schwester der HASPA doch grade erst einen Preis für Online Banking erhalten.


Ueberweisung in der Bank abgeben

Dummerweise dachte ich mir diesen Teil nicht nur, ich sprach es auch mitten im Büro aus. Dies führte natürlich zu einiger Erheiterung bei den lieben Kollegen und einer detaillierten Beschreibung, wie denn ein Überweisungsträger in der Bank abgeben werden müsste. Nun gut, wieder was dazu gelernt!

Ist aber schon vorteilhaft, dass die Hamburger Sparkasse so lustige Überweisungseinwurfmodule in ihren Filialen stehen hat, so ganz unauffällig neben dem Schalter! So unauffällig, dass ich beinahe hätte fragen müssen, wo ich denn nun den Überweisungsträger abgeben könnte :)

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Fazit aus der ersten Woche Praktikum in Hamburg

Jetzt war mal wieder eine Woche quasi komplette Funkstille hier, aber ich musste ja auch erst Mal in Hamburg ankommen. Das Praktikum ging am Montag los, meine beiden Versandkisten durfte ich erst am Donnerstag abholen und seit Samstag habe ich ein Regal für alle meine Sachen. Jetzt können die nächsten sieben Wochen Praktikum in Hamburg ja kommen.

Das Praktikum startete übrigens schon am Montag mit 100 Prozent, wenn man mal vom kurzen Vorstellen und dem Einarbeiten in ältere Publikationen sowie die aktuellen Projekte absieht. In der vergangenen Woche dufte ich unter anderem diverse Recherchen für die Agentur durchführen, Literaturlisten erstellen und aus verschiedenen Bibliotheken in Hamburg organisieren und auch im Hamburger Staatsarchiv bin ich schon gewesen.

An vier von fünf Tagen war ich also für die Agentur in Hamburg unterwegs, ich denke damit habe ich meinen Touristenstatus wohl verloren. Viel besser war aber der Besuch auf dem Hamburger Campus, denn mit der Suche nach dem Besuch der Staats- und Universitätsbibliothek und der Slawistik im “Phil-Turm” habe ich also meine “Erstsemestereinführung” auch an der Universität Hamburgs bekommen.

Das Praktikum verläuft bisher also klasse, es ist abwechslungsreich, spannend und verspricht selbiges Niveau auch weiterhin zu halten. Damit soll auch erst mal das Zwischenfazit abgeschlossen sein. Mit ein bisschen Glück schaffe ich es, diese Woche ein paar Geschichten aus Hamburg zu berichten.

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Zwei Mal 18 Kilo und eine orange Reisetasche … MrOrange zieht nach Hamburg.

Gerade bin ich zurück von meinem Hals-über-Kopf-Ausflug mit dem Taxi zum Göttinger Hauptbahnhof, denn wer kann denn ahnen, dass die Post dort am Samstag schon um 13 Uhr zu macht? Die Schlange in der Post sollte mich dann auch nicht überraschen, denn ich scheine nicht der einzige zu sein, der noch kur vor Wochenendschluss etwas verschicken wollte.

Meine 36 Kilo Versandgut, welche in zwei großen gelben Postkisten untergebracht sind, kosteten übrigens 19,80 €. Das ist wiederum weit aus günstiger ist, als sich einen Mietwagen für den Umzug zu nehmen bzw. weit aus bequemer, als sie heute Nachmittag im Metronom mit zu nehmen. Ausserdem bringt der Postbote die Kisten bis zu meinem Lieblingsbruder an die Wohnungstür, so dass ich die wenigstens nicht in die vierte Etage tragen muss. Zumindest hoffe ich das ;-)

Umzug nach Hamburg? Was will ich denn in Hamburg, war ich nicht schon letzten Sonntag in Hamburg und habe ich nicht vor kurzem noch behauptet, nicht so schnell wieder aus Göttingen wegziehen zu wollen? Der Grund liegt aber genau in meinem letzten Besuch in Hamburg, diente dieser doch nicht nur zum Wiedersehen meines Lieblingsbruders, sondern vor allem für ein Vorstellungsgespräch für ein kurzfristiges Praktikum.

Das Praktikum habe ich bekommen und nun werde ich die nächsten zwei Monate in Hamburg verweilen, am Montag geht es übrigens schon los! Die beiden gelben Versandboxen beinhalten also die wichtigsten Dinge, die ich in den nächsten zwei Wochen so brauchen werde. Beispielsweise meine Müslischale und den Sandwichtoaster, aber das ist eine andere Geschichte.

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Was vom Praktikum übrig bleibt oder Nachweihnachtlicher Besuch in Göttingen

Was vom Praktikum übrig bleibt? oder Was man vom Praktikum mitnimmt? sind die klassischen Fragen, die man wohl nach einem Praktikum häufig gestellt bekommt. Das ist bei mir nicht anders gewesen und so durfte ich über meinen Weihnachtsurlaub in Berlin hinweg, des öfteren auf eben jene Fragen antworten.

Was habe ich bei meinem Praktikum denn also mitgenommen? Da wären neben vielen Eindrücken aus dem Arbeitsalltag eines Unternehmenshistorikers, mein Praktikum habe ich in der Abteilung für Historischen Kommunikation des Volkswagen Konzerns durchgeführt, vor allem persönliche Kontakte. Dabei will ich jetzt nicht mal auf das Schlagwort Netzwerken hinaus, sondern viel mehr Bekanntschaften, Kollegen oder eben ehemalige WG-Mitbewohner.

Und da wären wir auch beim eigentlichen Thema dieses Blogbeitrages, denn heute Nachmittag war Steffi zu Besuch in Göttingen. Mit Steffi habe ich für knapp drei Monate in einer Wohngemeinschaft in Wolfsburg gewohnt. Sie war es, die beispielsweise für mutierende Frühstückseier im Kühlschrank unser kleinen Wohngemeinschaft sorgte.

Heute ist sie auf jeden Fall nach Göttingen gekommen um mich zu Besuchen um gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen. Richtigen Kaffee gab es natürlich nicht, ihr wisst ja wie die Jugend der Kaffeetrend aussieht. Also gab es Latte Wasweißdennich? Von wegen! MrOrange trinkt doch gar keinen Kaffee und auch Steffi wollte beim Angebot von Heißer-Weißer-Schokolade auch keines der Kaffeemischgetränke mehr haben. Bei mir gab es Schwarzen Tee mit Zitrone, der sich dann auch ganz passend orange färbte.

Trotz der Kälte gingen wir später noch über den Göttinger Weihnachtsmarkt, der wirklich auch noch am heutigen Tag geöffnet hatte. Weihnachten ist doch eigentlich schon vorbei? Wie dem auch sei, denn auf einem Weihnachtsmarkt war ich dieses Jahr noch gar nicht. Das heißt, bei meinem Besuch in Greifswald vor ein paar Wochen waren wir auch kurz auf dem Weihnachtsmarkt. Der Greifswalder Weihnachtsmarkt zählt aber auch nicht wirklich, schließlich ist dort der Autoscooter die Hauptattraktion. Mit dem Weihnachtsmarkt in Göttingen also nicht zu vergleichen, wobei auch dieser alles andere als das Ideal darstellt.

MrOrange ließ es sich dann auch nicht nehmen, Steffi seine neue Bleibe zu zeigen. Schließlich soll sich doch das ganze Auspacken, Einsortieren, Aufräumen, Umräumen, Aus- und wieder Einräumen auch gelohnt haben und ausserdem haben wir uns ja auch genauso kennen gelernt ;-)

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Informationsveranstaltung über mögliche Praktika für Studenten der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingens

Ich möchte an dieser Stelle etwas Werbung für eine Veranstaltung des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingens machen. Es handelt sich dabei im die für Bachelorstudenten obligatorische Praktikumsvorstellung am 26. November 2008. Dort werde auch ich einen 15-minütigen Vortrag über mein Praktikum halten. Die aufmerksameren Leser dürften an dieser Stelle zumindest etwas verwirrt sein, denn eigentlich bin ich ja gar kein Bachelorstudent sondern Masterstudent.

Nichtsdestotrotz möchte ich die Chance nutzen um die Arbeit in meiner derzeitigen Praktikumsstelle, der Abteilung für Historische Kommunikation von Volkswagen in Wolfsburg, vorzustellen. Denn auch wenn diese Veranstaltung eine Art Prüfung für diejenigen Bachelorstudenten ist, die ihr Praktikum bereits durchgeführt haben, könnten sollten sich alle anderen Bachelorstudenten der Wirtschafts- und Sozialgeschichte bzw. auch die normalen Geschichtsbachelor für diese “Vortragsreihe” interessieren.

Wobei ich darauf hinweisen möchte, das die Veranstaltung weniger eine Informationsveranstaltung, als eine Vorstellung des jeweiligen Praktikumsalltags ist. Das sich von diesen Präsentationen jedoch Eindrücke über mögliche Praktikumsstellen gewinnen lassen, liegt jedoch auf der Hand.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 26. November, zwischen 18 und 20 Uhr im Raum MZG 1140 statt.

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Der erste Tag beim Praktikum und wie geht es jetzt weiter?

Heute um 8:30 Uhr begann also mein lange geplantes Praktikum in Wolfsburg. Der Umzug ist am Samstag bzw. Sonntag abgeschlossen worden: Meine Mitbewohner habe ich ebenfalls kennen gelernt und das Umzugschaos ist endgültig beseitigt.

Wie war der erste Tag denn nun, mal davon abgesehen, dass ich abends todmüde ins Bett gefallen bin? Aufregend, denn wie oft bin ich denn bisher dazu gekommen, “Hallo, ich bin … und bin der Neue hier.” oder “Darf ich mich kurz vorstellen, ich bin der neue Praktikant. Mein Name ist …” zu benutzen? Informativ, denn natürlich gab es diverse Einweisungen und Checklisten, die ich erhalten bzw. abgearbeitet habe. Sportiv, denn auch bei einem Automobilkonzern werden die meisten Wege noch zu Fuss zurückgelegt und gerade am ersten Tag gilt es, seinen Arbeitsplatz kennenzulernen.

Eine der Einweisungen war übrigens die Datenschutzbestimmung bzw. Verschwiegenheits- oder Geheimhaltungsklausel meines Arbeitgebers. Diese besagt im Grunde, dass ich über die meisten Dinge, die ich im Praktikum machen werde, stillschweigen zu wahren habe. Das sich dies auf die Blogfrequenz und Bloginhalte auswirken wird, könnt ihr euch sicherlich denken, aber keine Sorge: Auch in Wolfsburg kann man was berichtbares erleben ;-)

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Jetzt kann ich es ja endlich verraten: Wolfsburg ich komme!

Seit knapp einer Woche gab es hier beim orangen Studentenblog nichts Aktuelles zu lesen, obwohl es eigentlich hätte genug zu schreiben gegeben. MrOrange hat zwei Referate gehalten, wovon eines es auf jeden Fall wert gewesen wäre, hier zu erwähnen. Auch gab es wieder ein paar witzige Sachen mit dem MARKET TEAM, nämlich das EM-Finale und das kollektive Pizzaessen auf dem Campus am Montag. Mal ganz abgesehen von den vielen Kleinigkeiten rund um das Studium in Göttingen. Beispielsweise meine beiden Ausflüge in die Fotostelle des Göttinger Stadtmuseums diese Woche. Kurz gesagt, es muss schon etwas schwerwiegendes gewesen sein, dass mich vom Schreiben abhielt: die Zukunft!

Organisation des Wintersemester 2008/2009 von Goettingen nach Wolfsburg zu Volkswagen

Dies ist einer von 8 Karteikarten, die an meiner Wand hängen und das aktuelle Sommersemester mehr oder weniger regeln. Während die anderen 7 Zettel als Überschrift den Titel der betreffenden Veranstaltung (Übung, Vorlesung, Seminar) tragen und jeweils farblich auf dringende oder eben nicht dringende Aufgaben hinweisen, bezieht sich diese auf das kommende Wintersemester. Aus diesem Grund ist der Zettel auch mit “Wolfsburg” betitelt, denn nach dort werde ich in nicht mal mehr vier Wochen umziehen!

Hinter den Kulissen, also ohne es hier erwähnt gehabt zu haben, arbeite ich seit mehr als einem halben Jahr am Praktikum bzw. Praxissemester im History Management. Jetzt könnte man meinen, in einem halben Jahr wäre genug Zeit gewesen, um sich frühzeitig um alles zu kümmern, aber wie das so ist mit der universitären Bürokratie, manche Dinge brauchen halt etwas mehr Zeit. Aber wie man anhand der Karteikarte ganz gut erkennen kann, sind die wichtigsten, und deshalb mit einem rosa Fähnchen versehenen Punkte, jetzt fast vollständig abgearbeitet:

  • mein Zimmer im Studentenwohnheim ist gekündigt
  • der Vertrag mit Volkswagen ist unterzeichnet und zurückgeschickt
  • ich bin fürs Wintersemester beurlaubt
  • eine Unterkunft in Wolfsburg ist organisiert

… und jetzt, werdet ihr euch Fragen? Jetzt fahre ich erst Mal nach Berlin fürs Wochenende. Danach stehen ein Blockseminar und zwei Klausuren an, bevor es dann ans eingemachte bzw. hoffentlich bald auch eingepackte und ultimativ den Umzug geht. Wie das während des Praxissemesters mit dem Blog weitergeht kann ich noch nicht genau sagen, aber während meinem Auslandssemester in Spanien gab es ja auch genug zu lesen!

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