Mahnung zur Rückmeldung Wintersemester. Androhung der Exmatrikulation.
Die Überschrift mag etwas martialisch daher kommen, aber genau das steht im Betreff der Mahnung, die ich am Wochenende aus meinem Briefkasten gefischt habe. Am Freitag schrieb ich ja bereits von der Rückmeldung mit Hindernissen und das es dort offensichtlich zu ein paar Problemen mit der Universität Göttingen gekommen ist. Der Brief vom Wochenende macht das auch recht unmissverständlich in Geld-oder-Leben-Manier klar und droht kurzer Hand die Exmatrikulation an!
Der Rest des Textes liest sich dann aber bedeutend friedlicher: Der Universität sei aufgefallen, dass ich die von ihr geforderten 700,49 € als Semesterbeitrag für das kommende Wintersemester noch nicht bezahlt hätte. Ich solle doch bitte innerhalb der Nachfrist von zwei Wochen den Differenzbetrag überweisen, da ich sonst wirklich und rechtmäßig zum 30.09.2009 exmatrikuliert würde.
Wem auffällt, dass hier von 700 € gesprochen wird und der Auszug aus dem Universitätssystems von letzter Woche eigentlich nur 200 € aufführt, der erinnert sich nicht falsch. Es ist in der Tat wieder so ein kleines Problem mit der Universitätssoftware, wie man mir an der Hotline der Studienzentrale erneut versicherte!
Was mich an dem ganzen Schreiben dann doch ein wenig irritiert: keine Mahngebühren! Kein Cent für das Schreiben und auch keine Nachmeldegebühr … gar nichts! Wieso macht man sich als ordentlicher Student jedes Semester einen Kopf, dass man die Studiengebühren schon ein Vierteljahr vor dem Semesterbeginn überweisen soll? Also eine neue Bankeinzugserlaubnis bekommt meine Universität von mir sicherlich nicht mehr!






einfach-orange.de ist eine Sammlung von Anekdoten, Berichten, Erfahrungen und jeder Menge Geschichten rund um das Studentenleben. MrOrange, der Autor, hat seinen Bachelorabschluss in Geschichte und Anglistik an den Universitäten von Greifswald und Oviedo, Spanien, erworben, und ist momentan Masterstudent der Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Göttingen. Das vergangene Wintersemester absolvierte er ein Praktikum in der Abteilung für Historische Kommunikation des Volkswagen Konzerns in Wolfsburg und ein weiteres Praktikum in einer Agentur für History Marketing in der Hansestadt Hamburg.
