Van-Gogh und Tacos.

Mit Nick, Andis Mitbewohners Besucher, habe ich mich verabredet, um ins Van-Gogh-Museum zu gehen, also nach dem Inlineskaten schnell Duschen und neue Sachen angezogen: auf zur Amstelstation.

Nach kurzer Fahrt und relativ kurzem inderSchlangestehen können wir uns unsere Tickets kaufen, 10 € und Ermäßigung gibt es nicht! Etwas mehr als 90 Minuten brauchen wir für die drei Etagen und den Shop.

Der nächste Stop soll Australian sein und Burger King, am Leidseplein. Siehe da, Nick ist auch der Meinung das man bei Australian ziemlich geiles Eis bekommt! Anstatt zu Burger King gehen wir doch zu McDonald’s, weil Burger King doch tatsächlich nur das Orange Menu anbietet: Whopper oder Chicken Supreme, Pommes und Cola. Etwas anderes haben sie auch nicht da, kein Hamburger, Cheeseburger, nichts! Tja, Feiertage in Holland halt.

Gestärkt geht es weiter, nach Souveniers muss natürlich auch geschaut werden und so laufen wir los. Kurze Zeit später hat Andischatz Feierabend und wir verabreden uns am Marriot Hotel, nähe Leidseplein. Nur wie kommen wir dahin? Ein netter “Trolleyfahrer” sagt zu uns, als wir am Stadtplan krampfhaft suchen, er hätte das gleiche Ziel, also immer den klappernden Rädern nach.

Habe ich erwähnt das die niederländische Königin an uns vorbei fuhr, am Westermarkt? So richtig mit Polizeikaravane und Co?

Nächster Stop: The Taco Shop! Dort treffen wir übrigens Barron und Serge und somit ist unsere temporäre Fünfer-WG komplett versammelt! The Taco Shop gibt es schon seit 1992 und kommt ursprünglich aus Dänemark. Lecker!

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Stadtplan brauch ich nicht!

Unglaublich, dass Wetter hat es wirklich gut gemeint: nachdem es heute morgen noch nass auf der Straße war, trocknete es vormittags extrem schnell und gegen 11 Uhr war ich auch schon wieder unterwegs, mit Skates natürlich!

Den Weg entlang der Amstel in die Stadt, kannte ich ja bereits von gestern, also muss es auf jeden Fall ein anderer Weg sein. Also losgefahren nicht rechts sondern links lang -> toll gemacht MrOrange!

Ab hier nimmt das Unheil seinen lauf. Eine Stunde fahre ich umher und hätte eigentlich schon längst im Zentrum ankommen müssen, aber Nein, die Stelle an der ich mich wiederfand kannte ich schon und das nicht von Gestern! Es ist zwar nicht so, als das es mir keinen Spaß gemacht hätte, Amsterdam ist richtig klasse für Inlineskater, aber deprimierend fand ich das schon, preise ich doch immer meinen inneren Kompass für Stadtpläne an! Kurze Zeit später konnte ich mich aber ans Ufer der Amstel retten und ab da kannte ich ja den Weg!

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Surftipp: Googlesightseeing

Das es Google Maps jetzt auch mit Satellitenbildern wusste ich schon. Damit habe ich schon zwei Mal Latein an der Uni überlebt. Das es aber ein Forum Blog dafü gibt, ist mir neu!

Hier ist es Google Sightseeing!

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und Abends? Essen und Konzert.

“Wat eten wij vandag?” Was Essen wir denn heute Abend? Nach mehr oder weniger kurzer Zeit ist klar, wir wollen in ein Steakhouse und es gibt doch in Amsterdam tatsächlich eine Straße in der es 5 Restaurants gibt die sich “Steakhouse” nennen, die Korte Leidsedwarsstraat am Leidseplein!

Klar fällt da die Auswahl schwierig aber Hunger haben wir beide also “das nächste Restaurant Links“! Tisch für zwei und durstig sind wir auch, zwei große Coke sollten da Abhilfe schaffen. Wenige Augenblicke später sind diese auch am Tisch, allerdings sehen die verdammt klein aus: “Sorry, but are these two Cokes really large?” “Of course, but I am going to check it!”. Recht hatten wir und einen Augenblick später standen zwei neue Gläser auf dem Tisch: “It is my first day, sorry!”. Na mal sehen was da noch kommt?

Was gab es eigentlich? Albondigas und ein Filetsteak für mich, Krabbencocktail und ein Rib-Eye-Steak für Andi. Geschmeckt hat es ausgezeichnet.

Der nächste Stop hieß Australian!

… und weil wir noch nicht nach Hause wollten, sind wir mit dem Auto durch die Innenstadt gefahren. Am Dam (dem Hauptplatz im Zentrum von Amsterdam) angekommen sehen wir: Menschenmassen, eine große Bühne, einen beleuchteten Palast! Zu sehen gibt es die Generalprobe für das 25-jährige Thronjubiläums-Konzert von Beatrix, mit Ballet und Gesang. Da müssen wir natürlich genauer hinsehen – nach einer halben Stunde ist mir aber zu kalt, ich habe meine Kamera vergessen und ich war vielleicht müde!

Ab nach Haus und ins Bett also!

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Amsterdam und Inlineskaten!?

Na also: kein Regen, kaum Wind und ich habe meine Skates dabei, ach was? Was liegt daher näher als mir Amsterdam on skates anzusehen? Kamera eingepackt und einen Ministadtplan damit ich auch den Weg zurück finde – los geht es.

Entlang der Amstel geht es in Richtung Innenstadt, auf dem Radweg natürlich. Platz ist dort nämlich genug und langsamer als der durchschnittliche Amsterdamer Radfahrer bin ich auch nicht! Viele Fotos habe ich allerdings nicht gemacht (Galerie). Riesenrad.

Nach zwei Stunden reicht mir das aber auch einmal und ich will nur noch Duschen, frische Klamotten anziehen und vor allem aus den Schuhen raus. Also ab nach Hause, vorher aber noch bei Andischatz auf Arbeit vorbei um meine ganzen Mitbringsel zu präsentieren!

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5:00 Uhr da bin ich also!

Also doch, es 5 Uhr und ich bin wirklich an der Amstelstation! Andischatz ist nicht aber nicht hier um mich abzuholen also verlaufe laufe ich mal rüber, so weit ist es schließich nicht. So einfach war das dann aber gar nicht. War das jetzt zwei Mal rechts und ein Mal links oder umgedreht? Da ist sie auch schon, die eine SMS: “Hast du dich verlaufen?” -> “Sag jetzt nichts.” antworte ich noch und stehe 50 Meter später vor der Tür und nicht nur ich stehe da. Andischatz ist gerade auf dem Weg, mich zu suchen rein zu lassen!

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Amsterdam ich komme!

3 Tage Amsterdam, 1 Königinnentag und wehe es ist kein Inlineskatewetter! 19:00 Uhr, ZOB Berlin. Der Bus, der mich angeblich direkt zur Amstelstation in Amsterdam bringen soll, fährt vor. Trolley in den Kofferraum und Sitzplatz gesucht. Das mit dem Sitzplatz werde ich wohl noch bereuen, der Busfahrer hört Radio und das höre ich in der dritten Reihe trotz Geräschschutz in den Ohren.

Die Zeit nutze ich um meinen Blog mit Fotos zu füttern, um genau zu sein sortiere ich die Fotos offline um sie später hochzuladen. Das geht mit iPhoto sogar recht fix, als wir in Hannover los fahren bin ich also fertig. Das ist natürlich blöd gewesen, ich hätte im Bus schlafen sollen, schließlich war ja eine 1-stündige Pause angekündigt.

Diese besagte Pause kam auch, in Garbsen: nun hatte ich ja genug Zeit um mir den Spiegel zu holen (The Germans – International Edition) und auch um meine Englischhausaufgaben zu machen. Na also habe ich das schon mal erledigt.

Weiter geht es um 00:35 Uhr und angeblich will der Busfahrer schon um 5 Uhr in Amsterdam ankommen, ob das Andischatz gefallen wird, muss er mich doch wenigstens zur Tür hinein lassen.

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