Günstiger Tagesausflug von Hamburg nach Cambridge oder London

Wer kennt sie nicht, die günstigen oder manchmal gar kostenlosen Flüge mit Easyjet, Ryanair und all den anderen Billigfliegern? Eigentlich sind die Angebote zu schön um wahr zu sein und so haben natürlich einen Haken: enge Sitze, wenig Beinfreiheit, Gepäck, sowie Essen & Getränke an Bord kosten extra und die Flughäfen liegen meist alles andere zentral. Vor allem die zusätzlichen Transportkosten können aus einem vermeintlichen Schnäppchen schnell ein teuren Flug machen.

Nichtsdestotrotz kann man die Billigflieger schon mal für einen Tagesausflug nutzen. MrOrange fährt heute mal für einen Tag von Hamburg nach Cambridge. Mit dem Flughafenbus von Hamburg nach Lübeck (10 Euro pro Richtung), dann mit Ryanair nach London-Stansted (10 Euro pro Richtung) und von dort aus mit der Bahn nach Cambridge (11 Pfund Hin- und Zurück). Das Zauberwort für die günstigen Bahntickets lautet übrigens One-Day-Return. Zu kaufen gibt es diese am Automaten oder direkt bei National Express am Schalter. Diese Bahntickets kosten beispielsweise 11 Pfund von Stansted nach Cambridge und zurück, wenn man nach 9 Uhr morgens fährt. Was bei den regulären Ankunftszeiten aus Deutschland meist problemlos klappen dürfte!

Einziger Nachteil bei dem Cambridge-Ausflug von Hamburg aus? Der Airportbus fährt um 6:45 Uhr los. Der letzte Flug von Stansted nach Hamburg-Lübeck geht um 20:00 Uhr (21:00 Uhr unserer Zeit), was bedeutet das man mit dem Airportbus erst um Mitternacht wieder in Hamburg ankommt.

Natürlich funktionieren die One-Day-Return Tickets von National Express auch, wenn man von Berlin-Schönefeld, Franktfurt-Hahn oder sonst wo aus nach London-Stansted für einen Tagesausflug fliegt. Dem nächsten Tagesausflug nach London steht also nichts mehr im Weg. Ach, die billigen One-Day-Return Tickets gibt es nicht bei Easyjet oder Ryanair an Bord zu kaufen! Dort gibt es nur die regulären und für einen Tagesausflug überteuerten Tickets.

Anmerkung

Wie dem auch sein, MrOrange ist erst mal für ein paar Tage in England unterwegs. Fotos werden erst nächste Woche nachgeladen und Umlautprobleme liegen an der englischen Tastatur bzw. der Synchronisierung mit meinem Macbookersatz … dem Handy.

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Auf gut Glück ins Göttinger Einwohnermeldeamt

Mein Personalausweis ist nun schon ein Vierteljahr abgelaufen und langsam wird es Zeit für Ersatz. Passfotos habe ich bereits machen lassen und so fehlte nur noch der Besuch im Einwohnermeldeamt.

Eigentlich hätte ich es ahnen müssen: Der späte Montagnachmittag ist definitiv keine Zeit für einen Amtsbesuch. Ein Blick auf die Wartemarke bestätigte dies ganz unverblümt, denn während der Bildschirm gerade die 79 aufrief, stand auf meinem Ticket die 91.

Gut das ich meinen Laptop dabei habe und sogar ein Platz mit Tisch frei war. Kaum hatte ich das Notebook startklar, fiel mir ein kleine weiße Zettel zwischen den Flyern und Prospekten auf: eine Wartemarke. Die Nummer auf dem Ticket war die 81 und somit deutlich attraktiver als meine 91. Das Datum stimmte auch überein und als die Zahl aufgerufen wurde und keiner reagierte, marschierte ich zum Arbeitsplatz Zwei. Eine Reaktion gab es dann aber doch, nicht wenige der Wartenden guckten mich recht verdutzt an.

Das Beantragen des Personalausweises ging dann schnell und unkompliziert, nur die Wartezeit von drei Wochen läßt sich nicht so einfach verkürzen. Für meinen Trip nach London muss also doch der Reisepass herhalten, aber das ist immer hin besser als ganz ohne gültigen Dokument. Ich weiß schließlich wovon ich spreche. Stand ich doch schon zwei Mal an einem Flughafengate ohne Ausweis um in den Urlaub zu fliegen.

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Zurück im Studentenwohnheim mit ein paar Ãœberraschungen

Wie gestern schon angedeutet, bin ich nach drei Wochen Urlaub in Berlin und einer netten Mitfahrgelegenheit mit ein paar Greifswaldern wieder in Göttingen zurück. Auf dem Programm steht jetzt wieder Hausarbeit schreiben und sich für zwei Wirtschaftsklausuren vorbereiten. Kurz gesagt: Studieren. Aber erst mal galt es, die beiden Kisten, meinen Rucksack und eine extra Tasche in mein Studentenapartment zu schleppen. Obwohl mein Wohnheim auf den ersten Blick genau so aussah, wie ich es vor drei Wochen verlassen habe, fand ich doch glatt die eine oder andere Überraschung.

Mit beiden Kisten auf dem Arm und peinlich genau darauf achtend, wo ich hin laufe, fielen mir gleich die ausgetauschten Stolpersteine in der Auffahrt auf. Sind mit ihrem grauen Aussehen sehr gut von den sonst roten Steinen zu unterscheiden. Auf dem Hof angekommen ging es dann links in Richtung Wohnhaus weiter, hoffend das die wuchernden Hecken und auf dem Weg abgestellten Fahrräder genug Platz zum manövrieren lassen würden. Dies sollte sich aber als einfacher als gedacht herausstellen. Die Hecken sind frisch geschnitten und trotz Fahrrädern war mehr als genug Platz auf dem Gehweg!


keine Stolpersteine mehr im Goettinger Wohnheim Albrecht-Thaer-Weg ATW endlich mal freie Fusswege in Studentenwohnheim

Die nächste Überraschung gab es dann in meinem Einzelapartment selbst. Denn obwohl die netten Damen in der Wohnheimsverwaltung und unser Hausmeister schon vorher andeuteten, dass mein Badezimmer während meines Urlaubes vielleicht renoviert werden würde, sicher war das nicht. So staunte ich also nicht schlecht, als ich mein Bad in neuem, strahlendem weiß wieder fand. Sogar ein Badezimmerschrank war vorhanden.

Es sollte aber noch besser kommen! Auch wenn ich es im ersten Augenblick noch übersehen hatte, wurde die Küche ebenfalls komplett modernisiert! Das fiel mir zwar erst auf, als ich den Kühlschrank mit Getränken füllen wollte, aber das stört ja nicht. Die Überraschung war umso größer!


mein neues Bad im Studentenapartment meine neue Kueche im Studentenzimmer

Natürlich ließ ich mir es nicht nehmen, mich heute morgen bei den beteiligten Mitarbeitern des Studentenwerkes zu bedanken. Die mir ihrerseits doch ans Herz legten, ab sofort öfter mal in der Mensa zu essen, damit die Küche auch schön neu bleibt ;-)

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Die Welt ist ein Dorf oder von Berlin nach Göttingen führt kaum ein Weg an Greifswald vorbei!

Na wenn das mal keine Überschrift ist? Aber wie soll man es denn auch beschreiben, wenn man auf so vielen Mitfahrgelegenheiten jemanden trifft, der entweder aus Geifswald kommt, nach Greifswald will oder sonst wie mit Greifswald verbunden ist. Und wenn ich eines von Mitfahrgelegenheiten mit Greifswalder Beteiligung zu berichten weiß, dann dass sie nie langweilig waren.

Insofern stand auch diese Mitfahrgelegenheit den bisherigen Erfahrungen in nichts nach! Denn Lukas und Marie, die mich und meine zu Umzugskisten umfunktionierten Stapelkisten heute mit nach Göttingen nahmen, kamen ebenfalls aus der Ostseemetropole am Dänischen Wiek. Es dauerte auch nicht lange bis wir auf den ersten gemeinsamen Feund stießen, der dann auch gleich per ICQ gegrüßt wurde. Dank UMTS und Überallinternet, auch mitten auf der A2!

Wie dem auch sei, MrOrange ist also wieder in Göttingen!

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Internetseite gehackt? Dabei war Wordpress doch immer aktualisiert worden!

Das war vielleicht ein Schreck heute Abend. Eigentlich war ich schon fürs Inline-Skaten angezogen und wollte gerade durch die Wohnungstür, als ich noch ein Quaken im Hintergrund höre. Nun gut, wer schreibt mir denn was bei ICQ? Isabell bittet mich, doch mal auf ihre Internetseite zu gucken, da würde wohl etwas nicht zu stimmen! Etwas ist gut, denn die Seite sah ganz und gar nicht normal aus:


isabells normale Internetseite Isabells gehackte Seite

Normaler Weise kommt Isabells Seite ja eher weiß-türkis daher, heute Abend bot sich dem Besucher jedoch ein ganz anderer Anblick. Isabells Seite wurde offenbar gehackt. Jetzt galt es also zu erst den Originalzustand wiederherzustellen und danach herauszufinden, wo die Schwachstelle lag. Die Wiederherstellung ging relativ einfach über FTP. Dort wo sonst die Index-Datei von Wordpress sein sollte, waren eine Handvoll anderer Dateien (index.htm, index.html, default.htm, default,html, index.php). Diese Dateien enthielten alle den gleichen Quellcode und sollten damit sicherstellen, dass in jedem Fall die gehackte Seite angezeigt werden würde.

Die alte Wordpress-Indexdatei lies sich per FTP wieder hochladen und der Blog war damit sofort wieder einsatzbereit. Die Wordpressinstallation war also in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen worden. Woher hat der Hacker also die Zugangsdaten für die Internetseite? Die Zeitstempel der falschen Dateien zeigte 17. August 2009 15:39 Uhr und 15:40 Uhr an. Leider konnte ich auf dem Servage-Server keine Logs finden und somit auch keinen Anhaltspunkt über die Schwachstelle.

Sollte der Servereinbruch denn wirklich über kompromittierte Zugangsdaten möglich gewesen sein? Ich löcherte Isabell also, wann und wo sie sich denn auf ihren FTP-Server einwählte und ob die womöglich ein Standardpasswort verwendet. Nichts davon traf zu und außerdem hatte sie den FTP-Server nicht mehr genutzt, seitdem Wordpress automatische Aktualisierungen anbietet. Die Wordpress-Installation war auch auf dem neusten Stand.

Während Isabell ihrem Provider Servage eine E-Mail schrieb, um über den Einbruch zu berichten und nach den Serverlogs für den heutigen Tag zu fragen, führte ich eine Suche nach IP-Nachbarn durch. IP-Nachbarn sind Internetseiten die auf dem gleichen Server laufen und daher die gleiche IP haben. Das Ergebnis: alle auf Isabells Server vorhandenen Seiten waren gehackt worden!

Der Fehler lag also weder in einem zu einfachen Passwort oder gar einer Schwachstelle in Wordpress, der Provider Servage hat offensichtlich den Einbruch selbst verschuldet! Auf so eine Idee muss man erst mal kommen!

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Mit den Öffentlichen in Berlin: BVG und S-Bahn arbeiten Hand in Hand um das Fahren zu einer Tortur zu machen.

S-Bahn in der Berliner Innenstadt fahren wieder

Nein, ich will mich im Sommer nicht über volle und nicht klimatisierte Züge beschweren und auch nicht über den geradezu peinlichen Zustand, dass nur ein Drittel aller Beliner S-Bahnen übehaupt fahren dürfen. Auch die von Natur aus unfreundlichen erfrischend direkten Mitarbeiter der BVG und S-Bahn sind für mich als gebürtigen Berliner keine große Überraschung. Aber wenn ich extra den Fahrplan im Internet zusammen stelle, damit ich trotz Baustellen, Umleitung und nur eingeschränkt fahrenden Zügen von A nach B komme, erwarte ich auch, dass wenigstens dieser Fahrplan funktioniert!

Als ich heute Mittag von der Gehrenseestraße zur Biermeile auf die Frankfurter Alle fahren wollte, hat mir der Fahrplan eine Verbindung mit der S75 und der U5 über den Bahnhof Lichtenberg angeboten. Eine bessere Idee hätte ich zwar auch nicht gehabt, aber so sollte ich auf der sichere Seite sein. Von Wegen! Die angepriesene S-Bahn um 11:30 Uhr kam natürlich nicht. 10 Minuten warten … da hätte ich auch spontan zum Bahnhof laufen können!

S-Bahnen die nicht nach Plan fahren sind ja dieser Tage nichts besonderes, aber wenn man dann auf dem Rückweg 3 Minuten Zeit zum Umsteigen haben soll und die S-Bahn nach Wartenberg trotzdem gerade losfährt, wenn man ankommt, dann frage ich mich tatsächlich wofür ein Fahrplan gut ist!? 20 Minuten warten …

Eigentlich hatte ich nach diesem Erlebnis mit den Öffentlichen die Nase gestrichen voll, aber das Deutsch-Amerikanische-Volksfest ist ja mal wieder und Andischatz fragte, ob ich nicht gerne mit wollte. Wie kommt man denn von Hohenschönhausen mach Moabit? Kein Problem, einfach mit dem Trämli zur Ringbahn und dann im Westhafen aussteigen. Normaler Weise eine Angelegenheit von etwa 35-40 Minuten. Sagt auch der Fahrplan aus dem Internet, der mich noch darauf hinweist, dass ich möglichst ohne Fahrrad reisen soll.

Das Trämli ist pünktlich, bin ich aber auch nicht anders gewohnt. Ärgerlich sind normaler Weise nur die sieben Minuten Wartezeit am S-Bahnhof Landsberger Allee. Pustekuchen! Wären es nur sieben Minuten gewesen. Angeblich gab es Probleme mit einem Gleisstellwerk und meine S-Bahn fällt daher ersatzlos aus. Das wird zumindest über den Lautsprecher auf dem Bahnhof verkündet! Keine Ahnung wie Lange ich warten durfte, aber dieser Beitrag ist quasi ein Live-Erfahrungsbericht :-(

Super, so macht das Benutzen der Öffentlichen in Berlin Spaß! Vor allem wenn die BVG und die S-Bahn Hand in Hand arbeiten, um einem die Fahrt so umständlich wie möglich zu machen. Wenigstens hat sich kein Fahrkartenkontrolleur erdreistet, auch noch nach einem gültigen Fahrschein zu fragen!

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Wie die Touristen: Stadtrundgang durch Berlin

René habe ich auch schon seit über einem Jahr nicht mehr gesehen, seit dem letzten Erstligaspiel von Hansa Rostock beim VfL Bochum um genau zu sein. Aber Bochum, Berlin und Göttingen auf einen gemeinsamen Nenner, also Termin, zu bringen, ist alles andere als einfach. Gut, dass wir gerade beide unsere Semesterferien in Berlin verbringen. Besser noch, dass wir uns heute Nachmittag ausgiebig Zeit genommen haben, unsere eigentliche Heimatsstadt Berlin zu erkunden.

Los ging es am Alexander Platz: Treffpunkt Weltzeituhr, wie bei richtigen Touristen üblich. Wir hatten überlegt, Berlin mit Fahrräder zu erkunden, aber das erschien uns dann doch sehr anstrengend und außerdem wollten wir ja auch viele Fotos machen. Also mit der Kamera im Anschlag und genauso wie die ganzen Touristen, gingen wir Unter den Linden entlang, dann weiter an de Spree bis zum Regierungsviertel. Auch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und den Potsdamer Platz ließen wir nicht unbesucht.

Um den textlichen Rahmen hier möglichst kurz zu halten, gibt es hier jetzt einfach eine Auswahlgalerie von unserem Fotoausflug in die Berliner Innenstadt:

Berliner Bundestag mit Touristen und Wolken Berliner Brandenburger Tor im Gegenlicht
Der Potsdamer Platz mit dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Vordergrund Spazieren auf dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

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