Anwesenheitslisten sind zum Unterschreiben da – Flyer, Notizen und Plakate vom Campus der Universität Teil 15

Normaler Weise werden Anwesenheitslisten eher in tabellarischer Ausführung benutzt, d.h. man schreibt beim ersten Termin seinen Namen säuberlich aufs Blatt und danach geht ein ordentlicher Ausdruck um. Manch ein Dozent hat die Liste auch gerne vor der Nase und streicht selbst ab, insofern man als vorbildlicher Student auch anwesend ist. Zugegeben, die Übung aus der ich das Bild habe ist schon etwas älter, aber trotzdem einen Blick wert. Es zeigt nämlich, dass man aus allem einen Wettbewerb machen kann.

Auch das unterschreiben auf der Anwesenheitsliste kann ein Wettbewerb sein

Das A4-Blatt soll Platz für rund 30 Namen lassen, wobei der erste Student wohl etwas falsch verstanden haben muss. Es ging hier nur um die Anwesenheit und nicht darum, seine Unterschrift so groß wie möglich auf das Papier zu bringen. Im Zweifelsfall hätte man ja eine zweite Spalte aufmachen können :)

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Hausmeisterservice im Studentenwohnheim Albrecht-Thaer-Weg – besser geht es nicht!

Von wegen Servicewüste Deutschland, der Hausmeisterservice in den Göttinger Studentenwohnheimen kann sich sehen lassen. Schon das ganze Wochenende flackerte meine Badezimmerlampe, gestern Abend segnete sie dann auch wirklich das zeitliche. Licht aus im Bad, aber man kann auch mal im dunkeln Duschen ;-) Blöd nur, dass es keine normalen Lampen im Badezimmer sind, also gleich heute morgen in der Heimverwaltung um kurz vor Acht vorbei. Mal davon abgesehen, dass eigentlich keine Sprechzeit war, waren unsere Wohnheimverwalterinnen überaus nett und vor allem hilfreich:

So sieht Service aus: Lampe im Bad ausgetauscht

Anstatt mich also mit der alten, defekten Lampe zum Baumarkt zu schicken, bat man mich das Lampenproblem doch einfach ins Reparaturbuch einzutragen. Der Hausmeister würde sich dann bei Gelegenheit drum kümmern. So sieht Service aus! Das beste kommt aber noch, denn nach meinem kurzen Ausflug in die Bibliothek, der knapp eine Stunde dauerte, war die Lampe schon erneuert worden, leuchtet sogar noch heller als die alte Lampe. Besser geht es wohl nicht!

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Dreier Wohngemeinscht mit Hausdrachen – Flyer, Notizen und Plakate vom Campus der Universität Teil 14

Irgendetwas muss schon faul sein, mit den Zimmern rund um den Campus der Universität Göttingen. In dem einen darf man mit Sieben anderen zusammen wohnen, bei Bio-Food und einem Süddeutsche-Abo. Hier zieht man anscheinend mit einem Hausdrachen zusammen, der “Man muß es mieten Wollen” dahin speit. Handgeschrieben und handgemalt … was will man denn mehr?

Wohngemeinschaft mit Hausdrachen

Wenn da nur der Hausdrache nicht wäre, denn 20 qm für 230 Euro direkt am Campus ist eigentlich schon unverschämt günstig!

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Bewerbungsgespräche und Infoveranstaltung für Master für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Göttingen für das Wintersemester 2009/2010

Info-tisch Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Das MrOrange in Göttingen Wirtschafts- und Sozialgeschichte studiert, ist ja kein großes Geheimnis hier im Blog. Das sich der Studiengang allerdings höchster Beliebtheit erfreut, ist vielleicht neu. Wobei eine große Überraschung ist das nicht, schließlich werden immer mehr Bachelor fertig und suchen damit einen Masterstudiengang. Wie dem auch sei, heute findet an der Universität Göttingen die Auswahlgespräche mit den Masterbewerbern für das Wintersemester 2009/2010 statt. Damit also auch für den Master in Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

Auf das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte kommt damit ein Gesprächsmarathon mit bis zu 18 Teilnehmenern zu, so viele Bewerbsind zumindest angemeldet. Die heutige Veranstaltung ist also mehr als nur ein überflüssiges Protokoll, denn für unseren Masterstudiengang sind nur 5 Plätze pro Semester vorgesehen. Da unser Institut gar nicht so groß ist, wurden auch wir Masterstudenten gefragt, ob wir nicht am Informationstisch aushelfen könnten.

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Ganz seriöse Zimmeranzeige mit Vordruck aus dem Internet – Flyer, Notizen und Plakate vom Campus der Universität Teil 13

Unter dem Stichwort “lustige Plakate” finden sich hier mittlerweile ein Dutzend interessante, komische oder gar skurrile Flyer vom Schwarzen Brett. Eine seriöse Vorlage für ein Zimmerangebot aus dem Internet war bisher nicht dabei. Damit ist jetzt Schluss, denn hier ist mal etwas ausgesprochen seriöses:

seriöse Vorlage für Zimmerangebote

Eigentlich mache ich hier ja keine Werbung, aber die Internetseite von der dieser Flyer stammt, gehört auch zu meinen Favoriten. Sonst gibt es hier nichts zu bemerkten, mal abgesehen vom komischen Preis, ist halt eine ernste und gleichzeitig super langweilige Anzeige.

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Inline-Skate-Strecke für Anfänger und Familien in Göttingen

Pfingstwochenende und gutes Wetter? Ideale Vorraussetzungen also, um mal wieder seine Inline-Skates unter die Füße zu schnallen und eine Runde zu drehen. Wie vor gut einem Monat versprochen, werde ich nach und nach Inline-Skate-Strecken in und um Göttingen vorstellen. Heute ist eine Anfängerstrecke im Südwesten Göttingens dran: 7 Kilometer in Rosdorf ideal für Anfänger und Familien.

7 Km Strecke für Inline-Skate-Anfänger in Göttingen

Inline-Skaten Strecke zum Lernen in Goettingen Rosdorf

einleitender Hinweis

Das Tragen von ordentlicher Schutzkleidung für Hand, Ellenbogen, Knie (Schützer) und nicht zu vergessen Kopf (Helm) wird explizit empfohlen. Die Strecke ist auf einem Höhenniveau und gut asphaltiert, ideal also zum Lernen geeignet. Erster Lernschritt sollte natürlich Bremsen und Fallen sein … Schützer helfen!

Infos zur Strecke

Die Skate-Strecke zwischen Rosdorf und Niedernjesa im Göttinger Süden ist rund 7 Kilometer lang, durchgehend asphaltiert und für Autos gesperrt. Da die Strecke Teil des Leine-Radwanderweges ist, muss man sich diese mit Fahrradfahrern teilen – Platz ist dennoch genug. Der Weg ist auf beiden Seiten von Feld und Wiesen umgeben und kann daher durch gelegentlichen Traktorverkehr verschmutzt sein.

Der orange Punkt auf der Höhe des Parkplatzes (siehe Karte) zeigt einen geeigneten Startpunkt an, da in der Rosdorfer Bahnhofstraße genügend Parkplätze vorhanden sind. Auch Fahrräder können dort abgestellt werden. Die Strecke ist leider nicht durchgängig befahrbar: sie kann vom orangen Punkt nach Norden (750 Meter je Richtung) und Süden (rund 3 Kilometer je Richtung) benutzt werden, dazwischen befinden Schranken.

Leider lässt die Asphaltqualität des Weges in Richtung Niedernjesa nach, dafür müssen aber auch keine Höhenmeter überbrückt werden. Die Fahrzeit hängt natürlich vom individuellen Durchhaltevermögen ab, wobei der Rosdorfer Kiessee ja auch in einladender Nähe ist.

Zusammenfassung

Distanz: rund 7 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach, ideal für Anfänger oder Familien
Dauer: individuell
ideale Startpunkte: Bahnhofstraße in Rosdorf (Parkmöglichkeit)

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Die perfekte Zimmeranzeige ist einfach kurz und knapp – Flyer, Notizen und Plakate vom Campus der Universität Teil 12

Zugegeben, der Titel dieses Beitrages ist alles anderes als kurz und knapp, aber dafür könnte das heutige Zimmerangebot zwischen Göttinger Innenstadt und Universität nicht knapper ausfallen. Kreative Versuche mittels Strichmännchen oder gelben Markierungen aufzufallen, wurden zugunsten einer besonders großen Schrift aufgegeben.

IMAGE_310.jpg

Die Anzeige ist aber nicht nur aufgrund seiner kürze und großen Schrift etwas skurril, denn die Information über die Zimmergröße wurde direkt unterschlagen ;-)

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Gastvortrag an der Universität Göttingen: Branchenspezifisches Marketing im historischen Kontext – am Beispiel BMW

Viele Veranstaltungen dieser Art bieten sich eigentlich nicht an deutschen Universitäten: Dr. Triebel von BMW hielt einen Gastvortrag im Rahmen des Seminars “Branchenspezifisches Marketing” des Göttinger Marketinglehrstuhls. Witziger Weise wollte ich dieses Seminar selbst als Teilnehmer bzw. Gasthörer besuchen, wurde aber nicht zugelassen. Man würde sich schließlich weniger mit Geschichte beschäftigen, als mit aktuellen Marketingtrends verschiedener Branchen.

Da der Vortrag jedoch öffentlich war, kamen auch ein paar bekannte studentische Gesichter aus dem Göttinger Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Nach einem knapp gehaltenen Vortrag, der sich mit der Geschichte bzw. Marketinggeschichte BMWs auseinander setzte und in den 1960er Jahren endete, begann der spannendere Teil: eine Diskussion.

Besagte Diskussion drehte sich dann aber eher um History Marketing, Aspekte der Unternehmenskommunikation und der Möglichkeit als Student im Archiv der Bayrischen Motoren Werke zu recherchieren. Es wurden sogar Praktikumsplätze angeboten und Themen für historische Abschlussarbeiten besprochen. Spätestens als dann eine Diskussion um geeignete Quellen für Marketinggeschichte entstand, schalten die meisten Marketingkommilitonen ab. War aber auch nicht anders zu erwarten, denn während die pflicht-anwesenden Seminarteilnehmer sonst in der Tat aktuelle Trends erörtern, können die meisten Göttinger Marketingstudenten der Marketinggeschichte nicht so viel abgewinnen.

Die Diskussion verlief dennoch lebhaft, jedoch nahezu exklusiv unter den anwesenden Wirtschaftshistorikern und Dr. Triebel bzw. Dr. Schulenburg von BMW. Lediglich Professor Silberer stellte Fragen aus der Richtung Marketing. Stimmt so natürlich auch nicht ganz, denn Phil von Markemkunde.de brach eine Lanze für die anwesenden Marketingstudenten und fragte, inwiefern Blogs, Foren und Internetseiten im Marketing BMWs eine Rolle spielen würde und ob man auch diese im Unternehmensarchiv aufhebt. Eine sehr geringe, wenn überhaupt …

Alles in Allem hat sich die Veranstaltung für und Wirtschaftshistoriker sehr gelohnt, da wir die Möglichkeit nutzten und über die Möglichkeiten von “angewandter Wirtschaftsgeschichte” diskutierten. Für die Marketingstudenten war die Veranstaltung dagegen ein Reinfall, schließlich sollen sie ja eigentlich aktuelle Marketingtrends behandeln und da spielt Marketinggeschichte nur selten eine Rolle!

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Die Abgabe der Übungsaufgaben ist freiwillig oder doch nicht!?

Diese Frage habe ich mir gestern doch diverse Male gestellt, denn für mein Seminar in der Wirtschaftspädagogik wurden letzte Woche spezielle Übungsaufgaben zur Klausurvorbereitung verteilt. Nach meinem Verständnis jedoch nur zu selbstständigen Vorbereitung und nicht zur verpflichtenden Abgabe. So verschwand das Blatt in meiner Tasche und wurde am Schreibtisch nur kurz überflogen … die Fragen waren nicht so schwer … und die Abgabe war ja auch freiwillig.

Einer meiner Kommilitonen fragte mich am Montag sogar noch, wie er denn Aufgabe 3 beantworten solle, schließlich wollte er die Aufgaben freiwillig abgeben. Kein Problem, wofür gibt es denn studentische Arbeitsteilung und da ich ja wußte das ich nicht am Seminar teilnehmen können würde … kurz die Frage besproche und einen “kurzen” Text verfasst: Fertig! Fertig? Wohl kaum, denn nachdem das Seminar gestern vorüber war, rief mich besagter Kommilitone an und berichtete, dass im Seminar die Übungsaufgaben eingesammelt wurden … von wegen freiwillig!

Nun gut, Aufgabe 3 habe ich ja bereits beantwortet gehabt und die restlichen Aufgaben waren wirklich nicht schwer, hatte ja im Seminar aufgepasst und fleissig mitgeschrieben. Worum es eigentlich ging? Ganz allgemein um Bildung, Erziehung und die Herausbildung der Disziplin Wirtschaftspädagogik. Die schwierige Frage 3 lautete übrigens:

Verdeutlichen Sie anhand eines Beispiels dem Zusammenhang zwischen der Entwicklung beruflicher Schulen, der Professionalisierung der Wirtschaftspädagogen in der Disziplinentwicklung in der Wirtschaftspädagogik!

Drei Mal dürft ihr raten, wer gestern Abend noch den Übungszettel beantwortet hat und mit einer ordentlichen Entschuldigung, wegen der verspäteten Abgabe, an unsere Dozentin schickte? Der Kracher kam aber heute morgen, als ich mein digitales Postfach öffnete:

Sehr geehrter Herr Lippert,

vielen Dank. Die Abgabe ist freiwillig.

Mit freundlichen Grüßen

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Der einfach orange Studentenblog aus Göttingen hat ein neues Design.

Dieser Hinweis ist speziell für meine regulären Spontanbesucher und natürlich Stammleser gedacht: Der einfach-orange-Studentenblog aus Göttingen hat ein neues Design. Solltet ihr noch gar keinen Unterschied merken, drückt einfach mal F5 auf der Tastatur.

altes oranges Blogdesign neues Design für den Blog

Natürlich ändert sich an der Farbgebung nur wenig, wohl aber am allgemeinen Aussehen der Seite. Aus einer breiten Seitenleiste werden immerhin zwei schmale und die Blogbeiträge rücken etwas weiter in die Mitte. Ach, da auch beim ausgiebigen Testen immer wieder etwas übersehen wird: Sollte jemand einen Fehler entdecken, einfach ein Kommentar schreiben. Übrigens funktioniert das Gästebuch jetzt auch wieder.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und viel Spaß beim weiter “rumlesen”!

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